Wichtiger Hinweis: Wir Betroffenen sind keine Ärzte. Daher können wir nur das wiedergeben, was wir aus eigenen Erfahrungen gelernt haben. Daher sind alle Angaben zur Therapie ohne Gewähr auf Vollständigkeit, Richtigkeit oder Erfolg. Wir können auch nicht sagen, ob eine Therapie Erfolg hat, oder nicht. Auch kann eine Therapie evtl. zu einer Verschlechterung führen. Jeder von uns ist anders, bei jedem wirkt sich die Erkrankung anders aus und ist unterschiedlich stark betroffen. Daher kann man nichts einheitliches raten. Leider hilft nur ausprobieren, was einem gut tut.


Eine einheitliche Therapie für ME/CFS gibt es nicht. Das liegt daran, dass die Ursache der Erkrankung bis heute nicht erforscht ist. Somit bleibt derzeit nur eine symptomatische Therapie.

Das Ziel: Reduzierung der Symptome und eine Verbesserung der Lebensqualität

Das bedeutet:

- Pacing (Aktivität und Ruhe in Balance bringen) >> siehe auch ME/CFS Alltag

- Medikamentös z. B. mittels Schmerzmittel, Schlafmittel, Antidepressiva

- Nahrungsergänzungsmittel können helfen

- Entspannungsübungen

- Stressreduktion

- mehrere kleine Mahlzeiten werden oft besser vertragen als 2-3 große Mahlzeiten

- evtl. psychologische Unterstützung

- evtl. soziale Unterstützung (häusliche Pflege, Beratung etc.)

- evtl. Physiotherapie, Ergotherapie

Da Patienten mit ME/CFS oft empfindlich auf Medikamente reagieren, ist es besser, zunächst mit einer niedrigen Dosis (die Hälfte oder ein Viertel der normalen Anfangsdosis) zu beginnen. Wenn diese Dosis gut vertragen wird, dann kann diese gesteigert werden. Auch sollten Medikamente sparsam dosiert werden, da viele Patienten eine Entgiftungsstörung haben.

Vorsicht auch bei Narkosen!

Bei Fatigatio e.V. gibt es eine speziell konzipierte Anästhesiebroschüre. Auch bei Lokalanästhetika (z.B. beim Zahnarzt) Betäubungsmittel OHNE Adrenalin verwenden, da darauf z.B. mit Herz- und Kreislaufproblemen reagiert werden kann!

Wie sieht es mit Reha oder Sport aus?

Oft sind Patienten mit ME/CFS nicht rehafähig. Durch die Anwendungen geht es ihnen meist schlechter als vor der Reha. Deshalb ist eine Reha gut zu überlegen. Sport sollte bei ME/CFS vermieden werden. Es kostet den Körper zu viel Energie und der Akku wird nur langsam wieder unvollständig aufgeladen.

Nachfolgend siehst Du eine Auflistung verschiedener Therapie/Behandlungsmöglichkeiten. Falls Du einen Arzt, Therapeuten oder eine Klinik suchst für eine der folgenden Therapien, kannst Du in unserer Datenbank über den Filter danach suchen. 

Akupunktur
Antibiotika plus Cortison Therapie
Antroposophische Therapie
Apherese
Applied Kinesiology
ART (antiretrovirale Therapie)
Atlastherapie nach Arlen
Autologe Vollblut Therapie (AVT)
Behandlung durch Orthomolekulare Medizin
Behandlung instabiler HWS
Behandlung mit Immunglobulinen
Behandlung Nebennierenfunktionsstörungen 
Bioresonanz
Chelat-Therapien mit DMPS (Dimercaptopropansulfonsäure)
Chelat-Therapien mit DMSA (Dimercaptobernsteinsäure)
Chelat-Therapien mit EDTA (Ethylendiamintetraessigsäure)
Colon-Hydro-Therapie
Diagnostische EAV (Elektroakupunktur nach Voll)
Diätetik in der Traditionellen Chinesischen Medizin
Dunkelfeld-Bluttest und Therapie
Eigenblutbehandlung
Entgiftung nach Cutler
Homöopathische Behandlung
Homotoxikologie (Reckeweg)
Hypoxie
I.v. immumglobuline(IVIG)
IHHT Sauerstofftherapie
Immuntherapie
Infusionstherapie
Injektion mit Spitzwegerich, subkutan
Isopathie
IST - Diagnostik nach Dr. Fonk
Klassische Homöopathie
Kranio-Sakrale Therapie
LDN: Low Dose Naltrexone
Manuelle Lymphdrainage / Ganzkörper MLD
Manuelle Therapie
Medizinisches Cannabis
Miasmatische Behandlung
Mitochondrien Therapie
Naturheilkundliche Labordiagnostik
Neuraltherapie
Neurofeedbacktherapie
Osteopathie
Phospholipid-Therapie zur Körperentgiftung und Zellregeneration
Phytotherapie
Prof. Stark Methode
Quellgas-Injektionsbehandlung
Schwermetalle Ausleitung nach Dr. Klinghardt-Protokoll
Shiatsu
TCM traditionelle chinesische Medizin
Transkranielle Gleichstromstimulation
Virustatika
Wirbelsäulentherapie nach Dorn
Wirbelsäulentherapie nach Popp