Aktuelles

ℹ️ Eine SARS-CoV-2-Infektion führt laut einer neuen Studie der Medizinischen Universität Wien zu beträchtlichen Langzeitveränderungen im Körper. Für Genesene bedeutet das, dass ihr Immunsystem möglicherweise nicht mehr optimal reagiert. Daraus könnte sich eine Erklärung für Long Covid ableiten lassen.

📌 „Selbst nach milden Krankheitsverläufen stellten wir eine deutliche Verringerung von Immunzellen im Blut fest“, berichtet Studienleiter Winfried Pickl in einer Aussendung der MedUni Wien. Da zum Start der Forschungsarbeit 2020 noch keine Covid-19-Impfstoffe zur Verfügung standen, waren sämtliche Teilnehmerinnen und Teilnehmer ungeimpft. So konnten die Langzeitwirkungen von SARS-CoV-2-Infektionen ohne Einfluss von Impfstoffen untersucht werden.

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ℹ️ Zusammenfassung: Eine neue Studie zeigt, wie Gehirnentzündungen durch Infektionen und neurodegenerative Erkrankungen durch die Freisetzung des IL-6-Proteins Muskelschwäche verursachen. Forscher fanden heraus, dass IL-6 vom Gehirn zu den Muskeln wandert und deren Energieproduktion und Funktion reduziert.

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Downloads der Broschüre "PACING Aktivitäts- und Energiemanagement" von der ME Association auf englisch und deutsch findet ihr auf unserer Homepage unter Downloads: HIER 

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1️⃣ Erkrankte müssen für ihre Rechte kämpfen

📌 Vor fast zwei Jahren berichtete DOSSIER erstmals über ME/CFS und Post Covid – und den Kampf der Betroffenen um ­Anerkennung. Weil ­Erkrankte wie Preller mitunter nicht mehr arbeiten gehen können, müssen sie bei der Pensionsversicherungsanstalt um Unterstützung ansuchen.

📌 Doch Hilfe ist keineswegs garantiert: Wenn Gutachter·innen die Krankheit nicht ernst nehmen, führt der Weg oft nur über das Gericht – eine zusätzliche Belastung für ME/CFS- und Post-Covid-Betroffene.

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ℹ️ Um den Auswirkungen auf das Studium und Leben einen Raum zu geben und einen unterstützenden Austausch zu ermöglichen, gab es Interesse aus der Studierendenschaft, eine Long-Covid-Austauschgruppe ins Leben zu rufen. Diese Gruppe soll eine Plattform bieten, sich untereinander zu verknüpfen und Erfahrungen auszutauschen.

📌 Rückmeldungen und Bedarfe werden zunächst per E-Mail an

➡️ Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! gesammelt, um eine möglichst barrierearme Umgebung für ein solches Treffen zu gestalten, so dass alle teilnehmen können.

📌 Natürlich werden alle Informationen streng vertraulich behandelt. Sobald genug Interessierte zusammenkommen, wird das Studentenwerk für die ersten Treffen die Organisation übernehmen und die Vernetzung der Studierenden unterstützen.

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ℹ️ Dank Maureen Hanson und ihrem vom NIH finanzierten ME/CFS-Forschungszentrum verfügen wir über eine schöne, große, gut finanzierte (vom NIH finanzierte), sorgfältig durchgeführte zweitägige CPET-Studie.

📌 Diese zweitägigen CPET-Studien sind von entscheidender Bedeutung, da sie die einzigen Studien sind, die definitiv gezeigt haben, dass intensive körperliche Betätigung an einem Tag die Energieproduktion am nächsten Tag bei Menschen mit ME/CFS irgendwie verringert; das heißt, sie bestätigen das Symptom des postexertionalen Unwohlseins bei ME/CFS.

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📌 Der damals 18 Jahre alte Frau war am 31. August 2021 das erste Mal mit dem Impfstoff Comirnaty vom Mainzer Impfstoffhersteller BioNTech geimpft worden. Die Klägerin behauptete, sie habe wenige Tage nach dieser Impfung unter starken Kopfschmerzen und einem immer intensiveren Schwindel gelitten. Bei der zweiten Impfung vier Wochen später hätten sich die Symptome verstärkt. Sie sei insbesondere nicht mehr so belastbar wie zuvor.

📌 Vom Impfstoffhersteller BioNTech hatte sie Schadensersatz in Höhe von 100.000 Euro gefordert. Dagegen wehrte sich BioNTech.

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ℹ️ Trotz der Schwere der Symptome und der Identifizierung zahlreicher kardiovaskulärer, mikrovaskulärer und muskulärer Anomalien in wissenschaftlichen Studien konnte kein spezifischer Biomarker für ME/CFS identifiziert werden. Jüngste Studien berichteten von einer Funktionsstörung des Transient Receptor Potential Melastatin 3 (TRPM3)-Kanals in natürlichen Killerzellen (NK-Zellen) bei ME/CFS-Patienten, die durch einen verringerten Kalziumeinstrom gekennzeichnet ist. Diese Funktionsstörung wurde auch bei Post Covid Syndrom Patienten beobachtet 

📌 Die TRPM3-Dysfunktion ist für die Pathophysiologie von ME/CFS auf drei kritischen Ebenen relevant: in natürlichen Killerzellen, sensorischen Nervenfasern und im Gehirn. Diese Dysfunktion kann zu den immunologischen Störungen, Skelettmuskeldysfunktionen und neurologischen Symptomen beitragen, die bei ME/CFS und PCS beobachtet werden.

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ℹ️ Ein neuer Tag, ein neuer potenzieller Mitochondrienverstärker! Wir sind gerade auf LOLA gestoßen und haben jetzt Urolithin A – eine äußerst faszinierende Verbindung. Urolithin A (UA) wird von den Darmbakterien produziert, wenn sie die in Lebensmitteln wie Granatäpfeln, Walnüssen, Erdbeeren und Himbeeren enthaltenen Substanzen abbauen.

📌 Es hat sich gezeigt, dass die Einnahme von UA-Supplementen sowohl die Muskelkraft als auch die mitochondriale Effizienz verbessert und Entzündungen bei Erwachsenen mittleren und höheren Alters reduziert. Tierstudien legen nahe, dass sie auch die Lebensdauer verlängern können.

📌 Interessanterweise führt es diese Reinigung defekter Mitochondrien durch (Mitophagie, Autophagie), ein Prozess, der Studien zufolge bei ME/CFS beeinträchtigt sein könnte.

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Repost von Sonja Kohl und Claudia Schreiner:

Die Hypothese von Wirth und Scheibenbogen: ME/CFS wirddurch einen gestörten Ionenaustausch in Muskelzellen verursacht, was die Mitochondrien schädigt. Dies führt zu einer Negativspirale, in der die Mitochondrien weiter zerstört werden und somit die Symptome von ME/CFS und die Post-Exertionelle Malaise (PEM) erklären.

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