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Samstag, 16 Oktober 2021 10:23

Mel mit ihrem Seelenhund

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Ich bin 2018 noch mit meinem Hund fast täglich gewandert. Als ich krank wurde, und am Anfang war es schlimmer, ich konnte nicht sprechen, aufstehen etc., da konnte ich ihn auch nicht im Zimmer haben.

Jetzt ist es so, dass es öfters klappt, dass er auch mit im Bett liegt. Er ist auch tatsächlich ein Hund, dessen oberste Priorität kuscheln ist, dann fressen und Gassi. Wir sagen immer er ist der Pacing- Weltmeister. Wenn er nicht aufs Klo muss, kann es sein, dass er einfach auf dem Rücken liegen bleibt und das stoisch.

Ohne meinen Mann, der ihn füttert und Gassi geht, würde das nicht gehen. Unser Glück ist, das wir ein Riesengelände haben, auf dem wir alleine leben. Wenn er das einmal selbst abrennt, will er nix mehr wissen von Gassi. Zum Tierarzt möchte ich mit und das braucht er auch. Deswegen werden Termine so getimt, dass ich mit dem Rolli mitkann. Er hilft mir definitiv, dass ich ruhiger werde, wenn ich im Bett liege und sehr aufgewühlt bin. Er kann einen aber auch richtig auf den Keks gehen.

Charakterlich ist er eine Mischung aus Katze, Clown und Hund. Wenn er über die Regenbogenbrücke gehen muss, möchte mein Mann wieder einen Hund und ich auch. Ich habe nur oft Angst, dass es die Vermieter nicht erlauben, weil ich krank bin. Ich habe mich ja um alles gekümmert im und ums Haus. Eine Katze würde ich mir auch wünschen und wäre recht problemlos aufgrund dessen, wie wir leben. Dann habe ich noch ein Pferd, aber das sehe ich fast nie. Vielleicht wird das besser, wenn wir ein Auto haben. Hoffentlich in den nächsten Monaten.

Tiere merken Schmerzen, Traurigkeit, Einsamkeit schneller und anders als Menschen und ich finde, sie können in einer Art Trost spenden, die einmalig ist. Das wichtigste aber ist, dass es dem Tier gut geht und es gut versorgt ist, was seine Bedürfnisse betrifft. Könnte das nicht gemacht werden, dann wäre das Leben sehr viel einsamer, aber ich könnte nicht mit dem Gewissen leben, dass es dem Tier an vielen fehlt.

Nachts kann der Fellknödel nicht bei mir schlafen, da er enorm träumt mit bellen und glucksen und rennen. Aber dafür wird immer, wenn möglich tagsüber, gekuschelt und wenn das einige Tage nicht ging, dann juchzt er immer, wenn er ins Bett springt und "singt".

Das ist so eine Freude für uns alle und macht glücklich.

 

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